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                                        auf der Internetseite des Vereins Interessengemeinschaft  SONNTAGSCHES HAUS SPREMBERG e.V.

Vision vom Fachwerkhaus Burgstraße 9 in Spremberg

Das SONNTAGSCHE HAUS® SPREMBERG  ist das älteste erhaltene Wohnhaus in der Stadt. Das denkmalgeschützte Gebäude liegt im Zentrum der Stadt Spremberg auf der Spreeinsel, Burgstrasse 9, in der Nähe der Kreuzkirche. Seinen Namen erhielt es nach seiner letzten Bewohnerin, Frau Sonntag.

Nach der politischen Wende 1990 erwarb der damalige Kreis Spremberg das Anwesen und begann 1992 mit umfangreichen Restaurierungsarbeiten am Haus, die aber 1994 infolge der Kreisgebietsreform unvollendet abgebrochen wurden. Es gelang in den Folgejahren nicht, das Haus einer neuen Nutzung zuzuführen. Durch die mehr als zwanzig Jahre Leerstand, begann der allmähliche Verfall. Um dem Einhalt zu bieten, bildete sich 2011 eine Interessengemeinschaft  zur Rettung des Häuschens, die das Grundstück Anfang 2012 erwarb.
Es galt zunächst, das Baudenkmal als solches zu erhalten und es unter Berücksichtigung der Anforderungen des Denkmalschutzes sowie bautechnischer Gesichtspunkte zu restaurieren.  Das Erdgeschoss und der Innenhof sollten für eine einfache Nutzung hergerichtet werden. Darüber hinausgehende Ziele und Perspektiven für das Objekt wurden nicht gesteckt, da eine weiterreichende Finanzgrundlage damals nicht gegeben war. Für das Projekt wurde die Kurzbezeichnung B9 (Burgstrasse 9) gewählt.

Bald schon stellten wir fest, dass das öffentliche Interesse am Haus und an unseren Arbeiten groß ist und wir bekamen viele Anfragen,  das Häuschen zu besichtigen oder anderswie nutzen zu dürfen. So haben wir im Januar 2015 die Interessengemeinschaft in einen gemeinnützigen Verein überführt. Hauptaufgabe des Vereins ist es nun, kulturelles Leben in und um das Haus zu entwickeln.

Unsere Sanierungsarbeiten begannen im Januar 2012 und Ende 2013 waren die damaligen Hauptziele so gut wie erreicht:
–  die bautechnische Sicherung des Gebäudes,
–  die Herstellung einer ansprechenden Außenansicht,
–  der erste Raum im Erdgeschoss war beräumt und eine einfache Nutzung möglich.

Seitdem setzen wir nach und nach weitere Schritte zur Sanierung der Räume und des Hofes um, immer entsprechend den zur Verfügung stehenden Finanzmitteln. Im Bauzeitenplan ist vorgesehen, dass die Arbeiten 2019 abgeschlossen werden. Der Verein soll dabei helfen, durch kulturelle Angebote und Aktionen Spenden einzuwerben und Mittel zu generieren, die zum Betreiben und für die Pflege des Objektes benötigt werden.

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In den Gesprächen ‘übern Gartenzaun’ und an Tagen der offenen Tür spüren wir sehr deutlich, wie sehr das kleine Häuschen den Sprembergern am Herzen liegt und wie viel Sympathie und Neugier es bei den Besuchern der Stadt weckt.  Das motiviert uns sehr weiterzumachen.

GUTE NACHRICHTEN!
Dank der großzügigen finanziellen Unterstützung vom Land Brandenburg durch das Ministerium für Infrastruktur konnten die Sanierung im Obergeschoss und die Reparatur des Schornsteins in Angriff genommen werden. Außerdem wurde die alte Bodentreppe wegen Baufälligkeit ersetzt.
Seit August 2016 kann das Häuschen nun neben den Tagen der offenen Tür auch auf Anfrage besichtigt werden. 

Der nächste Tag der offenen Tür:
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11. September zum Tag des offenen Denkmals von 14 bis 17 Uhr und
– zum Lichterfest im Dezember

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